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Symposiums-Vorträge hielten:

 

Prof. Dr. Günter Benser
Studium der Geschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Bis zu dessen Beendung 1992, Direktor des Instituts für Geschichte der Arbeiterbewegung. Mitglied der Historischen Kommission der Partei Die Linke. Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. Autor zahlreicher historischer Monografien und Mitherausgeber von Dokumentenbänden zur deutschen Geschichte, Geschichte der Arbeiterbewegung und der DDR.

Prof. Dr. Peter Brandt
Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. Bis 2014 Leiter des Lehrgebietes „Neue Deutsche und Europäische Geschichte“ an der Fern-Universität Hagen, Direktor des interdisziplinären Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften. Mitglied der Historischen Kommission der SPD. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind Nationalismus und bürgerlicher Wandel seit dem 18. Jahrhundert, vergleichende europäische Verfassungsgeschichte seit dem 18. Jahrhundert, Geschichte der Arbeiterbewegung und des Sozialismus und die Deutsche Frage.

Prof. Dr. Gerhard Engel
Historiker. Studium der Geschichtswissenschaft. Lehre und Forschung zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, insbesondere auch zur Novemberrevolution an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zwischen 1962 und 1966 Mitglied im Autorenkollektiv, das die achtbändige Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung verfasste. Nach 1990 Fortsetzung der historischen Forschungen zur Rätebewegung und zum Ersten Weltkrieg, Edition von Feldpostbriefen sozialdemokratischer Soldaten sowie einer Quellenedition zu den Protokollen des Berliner Vollzugsrates der Arbeiter- und Soldatenräte in der Novemberrevolution.

Klaus Gietinger
Studium der Sozialwissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen. Sozialwissenschaftler, Drehbuchautor und Regisseur. Mitbegründer der Westallgäuer Filmproduktion, Produzent bei Igerfilm GmbH, Autor und Regisseur zahlreicher Kinoproduktionen und Fernsehspiele und Bücher. Für Film- und Buchproduktionen recherchierte er zu den Hintergründen der Ermordung von Rosa Luxemburg, zum Netzwerk der Konterrevolution 1918/9, Waldemar Pabst, Gustav Noske und zum Lüttwitz-Kapp- Putsch.

Prof. Dr. Jürgen Hofmann
Studium der Geschichte und Gesellschaftswissenschaften an der Karl-Marx-Universität Leipzig, bis 1990 Forschungsbereichsleiter am Institut für Geschichte der Akademie für Gesellschaftswissenschaften, dann freie Forschung. Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und der Historischen Kommission beim Parteivorstand der Partei Die Linke. Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, zur DDR- und SED-Geschichte sowie zu den deutsch-deutschen Beziehungen.

Prof. Dr. sc. Mario Kessler
Historiker, studierte an der Universität Leipzig Geschichte und Germanistik, dort 1982 promoviert und an der Akademie der Wissenschaften der DDR 1990 habilitiert. Lehrtätigkeit an der Universität Leipzig, FU Berlin, der University of Massachusetts und der Yeshiva University New York. Seit 2005 außerordentlicher Professor an der Universität Potsdam und Mitarbeiter des Potsdamer Zentrums für Zeithistorische Forschung. Mitglied der Historischen Kommission der Partei die Linke. Forschungsschwerpunke Geschichte der Arbeiterbewegung, historische Kommunismusforschung, Geschichte des Zionismus und Antisemitismus.

Dr. Eckhard Müller
Studium der Geschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig, 1970-1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Arbeiterbewegung, Forschungen zur Geschichte der deutschen Sozialdemokratie, 2001-2005 Mitarbeiter des Bundesarchivs, danach freiberufliche Tätigkeit, 1973-1992 und 1992-1997 Mitarbeit an Werkausgaben zu Rosa Luxemburg und August Bebel und 2010-2017 gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Annelies Laschitza Mitherausgeberschaft der beiden letzten deutschsprachigen Bände der „Gesammelten Werke“ von Rosa Luxemburg.

Dr. Gisela Notz
Historikerin und Sozialwissenschaftlerin. Studium der Industriesoziologie, Arbeitspsychologie und Erwachsenenbildung in Berlin; Promotion an der Technischen Universität Berlin. Bis 2007 wissenschaftliche Referentin im Historischen Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Forschungsabteilung Sozial- und Zeitgeschichte und Lehrbeauftragte an Universitäten in Berlin, Hannover, Marburg, Essen und Jena. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte bilden Arbeitsmarkt-, Familien- und Sozialpolitik, Alternative Ökonomie sowie Geschichte der Arbeiterbewegung und die historische Frauenforschung.

Werner Ruch
Dipl. Gesellschaftswissenschaftler. Mitglied der Geschichtskommission der Partei Die Linke im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Autor zahlreicher Ausstellungen, Publikationen und Chroniken zur Berlingeschichte, insbesondere zu den Revolutionen 1848 und 1918.

Dr. Felicitas Söhner
Studium der Kulturwissenschaften (Geschichte, Philosophie, Literatur und Soziologie) an der Fern-Universität Hagen, Forschungsschwerpunkte: Neuere Sozial- und Medizingeschichte, Akteursperspektiven in der Wissenschaftsgeschichte, Europäische Erinnerungskultur und deren biografische Verarbeitung.

Prof. Dr. habil. Reiner Tosdorff
Historiker. Studierte Geschichte, Sozialwissenschaften und Romanistik an der Ruhruniversität Bochum, Aufbaustudium an der Universität Barcelona. Habilitation in Neuester und Zeitgeschichte, seitdem Privatdozent an der Abteilung für Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars der Universität Mainz. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte bilden die Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung, Sozialgeschichte und Nationalitätenproblematik in Spanien des 19. Und 20. Jahrhunderts, die kubanischen Revolution und ihre Auswirkungen auf Lateinamerika.

Dr. Axel Weipert
Studium der Neueren Geschichte und Philosophie an der Humboldt Universität. Promotion in Geschichte an der Freien Universität Berlin. Herausgeber des Bandes „Demokratisierung von Wirtschaft und Staat. Studien zum Verhältnis von Ökonomie, Staat und Demokratie vom 19. Jahrhundert bis heute“ sowie „Die zweite Revolution. Rätebewegung in Berlin 1919/1920“ und „Das Rote Berlin. Eine Geschichte der Berliner Arbeiterbewegung 1830 – 1934“. Redaktionsmitglied von „Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien“.

Dr. Reiner Zilkenat
Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. Promotion zum Berliner Metallarbeiterstreik 1930 an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften. Dozent in der Erwachsenenbildung. Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur deutschen Geschichte, Geschichte der Arbeiterbewegung und Faschismus-Geschichte.

 

Im Konferenzband „… alle Macht den Räten!“ veröffentlichten darüber hinaus Aufsätze:

Dr. sc. Stefan Bollinger
Studium der Philosophie, Politikwissenschaft und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, Hochschuldozent. Dozent in der Erwachsenenbildung, Lehraufträge am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Mitglied der Leibniz-Sozietät und der Historischen Kommission beim Parteivorstand der Partei Die Linke, ehrenamtlicher Stellvertretender Vorsitzender Helle Panke e.V. und Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin. Wissenschaftliche Arbeiten zur Geschichte der DDR und der BRD, zur osteuropäischen Geschichte und zu den Zusammenhängen von Ideologie- und Politikgeschichte.

Dr. Holger Czitrich-Stahl
Lehramtsstudium Geschichte/Sozialwissenschaften in Bielefeld. Lehrer in Berlin. Publiziert u.a. zur Geschichte der Arbeiterbewegung und zum deutschen Konservatismus.

Dr. Rainer Holze
Historiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am damaligen Institut für Geschichte der Arbeiterbewegung (IfGA) Berlin.

Ottokar Luban
Studium der Geschichte, später der Modernen Geschichte, Politologie und Erziehungswissenschaften an der Freien Universität Berlin, pensionierter Sonderschullehrer. Historiker. Seit den 1970er Jahren Erforschung der Geschichte der Arbeiterbewegung (Schwerpunkte: Novemberrevolution, Spartakusgruppe, Rosa Luxemburg). Sekretär der Internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft. Mitglied der Historischen Kommission der Berliner SPD.

Prof. Dr. Jörg Wollenberg
Studium der Geschichte, Germanistik, politischen Wissenschaften und Philosophie an der Universität Hamburg und der Universität Göttingen. Stipendiat des Auswärtigen Amtes an der Pariser Sorbone. Lehraufträge und Gastprofessuren unter anderem in Paris, Cagliari und New York. Bis zum Ruhestand Professor für Weiterbildung mit dem Schwerpunkt politische Bildung an der Universität Bremen. Gründungsmitglied der Gedenkstätte Ahrensbök. Autor umfangreicher Veröffentlichungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung und des antifaschistischen Widerstandes, der Judenverfolgung und der faschistischen Kriegsverbrechen sowie zur politischen Kultur vom 17.– 21. Jahrhundert.